
Immobilienpreise Zürich 2026 auf einen Blick
- Durchschnittspreis: CHF 16’700/m² (Februar 2026)
- Wohnungen: CHF 9’996 – 33’567/m² je nach Lage
- Teuerste Strasse: Zollikerstrasse mit CHF 22’972/m²
- 25-Jahre-Entwicklung: +185% (Wohnungen), +192% (Häuser)
Inhalt dieses Artikels
Immobilienpreise Zürich Februar 2026: Die aktuellen Zahlen
CHF 16’700 pro m² im Durchschnitt für Wohnimmobilien – mit einer Spanne von CHF 9’996 bis CHF 33’567 je nach Objekttyp und Lage.
Die Zahlen zeigen ein geteiltes Bild. Wer eine Eigentumswohnung sucht, zahlt im Median CHF 16’858 pro Quadratmeter. Bei Häusern liegt der Wert mit CHF 16’185 etwas darunter. Der Unterschied wirkt marginal – doch die Gesamtkosten sprechen eine andere Sprache.
Eine durchschnittliche Wohnung kostet in Zürich CHF 1’685’828. Für ein Haus müssen Sie mit CHF 2’427’697 rechnen. Die 80-Prozent-Spanne reicht bei Häusern von CHF 1’365’580 bis CHF 5’007’125. Günstige Objekte unter einer Million? Praktisch inexistent.
+4.3%
Preissteigerung bei Wohnungen innert 12 Monaten
Im Vergleich zum Vorjahr sind Wohnungspreise um 4.3 Prozent gestiegen. Laut dem ZWEX-Index Q4 2025 der ZKB stiegen die Wohneigentumspreise im Kanton Zürich im vierten Quartal um 0.3 Prozent gegenüber dem Vorquartal – und um 3.2 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Ein häufiger Fehler bei der Preiseinschätzung: Käufer vergleichen kantonale Durchschnittswerte mit städtischen Top-Lagen. Die Stadt Zürich und die Seegemeinden liegen laut den offiziellen Immobilienpreisen des Kantons Zürich deutlich über dem kantonalen Mittel. Ein Einfamilienhaus kostet im Kanton durchschnittlich 1.5 Millionen Franken – das sind 45 Prozent mehr als noch vor zehn Jahren.
Wohnungen oder Häuser: Was kostet wie viel pro m²?
Die Frage „Wohnung oder Haus?“ entscheidet sich in Zürich oft am Budget. Der Median-Gesamtpreis für ein Haus liegt 44 Prozent über dem einer Wohnung. Doch der Quadratmeterpreis erzählt eine differenziertere Geschichte.
Wohnungspreise nach Zimmerzahl: CHF 1M bis 2.4M
Die Preisspanne bei Wohnungen folgt einer klaren Logik: Pro zusätzliches Zimmer steigt der Durchschnittspreis um rund CHF 300’000 bis 400’000.

Die Daten zeigen eindeutig: Wer flexibel bei der Zimmerzahl bleibt, kann erheblich sparen. Eine 3-Zimmer-Wohnung kostet im Schnitt CHF 400’000 weniger als eine 4-Zimmer-Wohnung. Für Paare ohne Kinder oder mit einem Kind kann das den Unterschied zwischen Kauf und Miete bedeuten.
Hauspreise nach Grösse: CHF 2.1M bis 4M
Bei Häusern ist die Spreizung noch grösser. Ein 4-Zimmer-Haus liegt durchschnittlich bei CHF 2.1 Millionen – ein 8-Zimmer-Haus bei CHF 4 Millionen.
Der folgende Vergleich zeigt die Durchschnittspreise und die 80-Prozent-Spanne für beide Objekttypen:
| Objekttyp | Durchschnittspreis | Preisspanne (80%) |
|---|---|---|
| Studio | CHF 1M | – |
| Wohnung 3 Zimmer | CHF 1.6M | – |
| Wohnung 5 Zimmer | CHF 2.4M | – |
| Haus 4 Zimmer | CHF 2.1M | CHF 1.7M – 2.5M |
| Haus 6 Zimmer | CHF 2.7M | CHF 2.2M – 3.3M |
| Haus 8 Zimmer | CHF 4M | CHF 3.2M – 4.8M |
Es empfiehlt sich, Strassenebene-Daten zu nutzen und nicht ausschliesslich Quartierdurchschnitte zu berücksichtigen. Der Preisunterschied zwischen zwei Strassen im selben Quartier kann 20 Prozent betragen. Auch der Einfluss von Renovierungen auf den Quadratmeterpreis sollte berücksichtigt werden – sie können den Kaufpreis rechtfertigen und den Wiederverkaufswert steigern.
Die teuersten Strassen Zürichs: Wo der m² über CHF 20’000 kostet
Neun Strassen in Zürich sprengen die 20’000-Franken-Marke pro Quadratmeter. Die Daten stammen aus einer Analyse von 75 Strassen mit aktuellen Transaktionsdaten.

Top 9: Die teuersten Strassen Zürichs im Februar 2026
- Zollikerstrasse
CHF 22’972/m² – Die teuerste Adresse Zürichs liegt im Kreis 8, nahe dem Zürichhorn.
- Seefeldstrasse
CHF 21’971/m² – Die Hauptachse des Seefeld-Quartiers mit urbanem Flair.
- Mühlebachstrasse
CHF 21’946/m² – Ruhige Seitenstrasse mit direktem Seezugang.
- Brandschenkestrasse
CHF 21’129/m² – Zentrale Lage im Kreis 1.
- Wibichstrasse
CHF 20’889/m²
- Rüdigerstrasse
CHF 20’699/m²
- Zurlindenstrasse
CHF 20’546/m²
- Turbinenstrasse
CHF 20’175/m² – Im aufstrebenden Kreis 5.
- Mühleweg
CHF 20’082/m²
Warum Strassenpreise wichtiger sind als Quartierdurchschnitte: Innerhalb des Seefeld-Quartiers variieren die Preise zwischen CHF 18’000 und CHF 23’000 pro Quadratmeter – eine Differenz von 27 Prozent. Wer nur den Quartierdurchschnitt kennt, verhandelt blind.
Die Marktentwicklung der letzten Jahre zeigt: Seelagen bleiben die Preistreiber. Laut der Preisprognose der ZKB-Expertin für 2026 dürften die Preise im Kanton Zürich erneut um 4.5 Prozent steigen – besonders in der Stadt Zürich und den Seegemeinden wie Kilchberg und Küsnacht.
So analysiert RealAdvisor die Preisentwicklung über 25 Jahre
Wer Immobilienpreise vergleichen will, braucht verlässliche Daten. RealAdvisor aggregiert Transaktionsdaten aus dem gesamten Kanton Zürich und bereitet sie auf Strassenebene auf – eine Granularität, die bei den meisten Preisportalen fehlt.

Die Datenbank erfasst aktuell 75 Strassen in Zürich mit detaillierten Quadratmeterpreisen. Die historische Analyse reicht 25 Jahre zurück – bis ins Jahr 2002. Diese Langzeitperspektive zeigt, wie sich der Markt wirklich entwickelt hat.
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+0.5% (Wohnungen) -
+1.6% -
+4.3% -
+28.8% -
+60.9% -
+140.3% -
+185.1% (Wohnungen) / +192.1% (Häuser)
Die Zahlen belegen: Wer 2002 eine Wohnung in Zürich kaufte, sieht heute einen Wertzuwachs von 185 Prozent. Häuser legten sogar 192 Prozent zu. Diese Langzeitdaten helfen bei der Einordnung kurzfristiger Schwankungen.
RealAdvisor verbindet die Preisdaten mit einem Bewertungstool. Die KI-gestützte Schätzung liefert in 3 Minuten einen Richtwert für Ihre Immobilie – kostenlos und ohne Verpflichtung. Für eine verbindliche Einschätzung vermittelt die Plattform zudem an bewertete Makler mit transparenten Kundenbewertungen.
RealAdvisor-Service: Kostenlose Immobilienbewertung in 3 Minuten. Die Plattform kombiniert KI-Analyse mit Transaktionsdaten aus 75 Strassen für eine datenbasierte Preisschätzung.
Laut dem Immo-Monitoring 2026 von Wüest Partner rechnet der Markt für 2026 mit einem durchschnittlichen Preisanstieg von 2.8 Prozent bei Eigentumswohnungen und 3.1 Prozent bei Einfamilienhäusern. Die historischen RealAdvisor-Daten zeigen, dass solche Prognosen im Kanton Zürich regelmässig übertroffen werden.
Ihre Fragen zu Immobilienpreisen in Zürich
Wie aktuell sind die Preisdaten?
Die RealAdvisor-Daten beziehen sich auf Februar 2026 und werden regelmässig aktualisiert. Die Quadratmeterpreise basieren auf tatsächlichen Transaktionen und nicht auf Angebotspreisen – das macht sie verlässlicher als viele Immobilienportale.
Warum unterscheiden sich die Preise so stark zwischen Strassen?
Mikrolage, Seenähe, Lärmbelastung und Infrastruktur beeinflussen den Quadratmeterpreis stark. Zwischen der Zollikerstrasse (CHF 22’972/m²) und günstigeren Strassen im selben Postleitzahlbereich können über CHF 5’000 pro Quadratmeter liegen.
Wie kann ich meine eigene Immobilie bewerten lassen?
Online-Bewertungstools liefern in wenigen Minuten eine erste Einschätzung basierend auf Vergleichsdaten. Für eine verbindliche Bewertung empfiehlt sich ein zertifizierter Immobilienbewerter oder ein Makler mit SVIT-Mitgliedschaft – besonders vor Verkauf oder Erbschaft.
Sind Häuser oder Wohnungen die bessere Investition?
Häuser haben über 25 Jahre mit +192 Prozent leicht besser performt als Wohnungen (+185 Prozent). Doch Wohnungen sind liquider und einfacher zu vermieten. Die Entscheidung hängt von Ihrer Nutzungsabsicht ab: Eigennutzung spricht für Häuser, Kapitalanlage oft für Wohnungen.
Werden die Preise in Zürich weiter steigen?
Die ZKB prognostiziert für 2026 einen Anstieg von 4.5 Prozent im Kanton Zürich. Wüest Partner rechnet schweizweit mit 2.8 bis 3.1 Prozent. Faktoren wie die tiefe Bautätigkeit und das Bevölkerungswachstum stützen die Nachfrage – doch Garantien gibt es keine.
Und jetzt?
Die vorliegenden Zahlen verdeutlichen, dass der Durchschnittspreis von CHF 16’700 pro Quadratmeter als Orientierung dient, jedoch keine abschliessende Bewertung ersetzt. Strassenebene-Daten zeigen, dass zwei Objekte im selben Quartier um mehrere tausend Franken pro Quadratmeter voneinander abweichen können.
Ihr nächster Schritt
- Das Budget sollte anhand der 80-Prozent-Spanne und nicht auf Basis von Durchschnittswerten festgelegt werden.
- Ein Vergleich von Strassenpreisen anstelle ausschliesslich von Quartierdurchschnitten ermöglicht eine differenziertere Einschätzung.
- Jedes konkrete Kaufobjekt sollte individuell bewertet werden – zunächst online als Richtwert und vor Vertragsabschluss durch eine Fachperson.
Hinweise zur Dateninterpretation
- Die angegebenen Preise sind Durchschnittswerte und können je nach Objektzustand, Lage innerhalb des Quartiers und Ausstattung erheblich variieren.
- Preisentwicklungen der Vergangenheit sind keine Garantie für zukünftige Entwicklungen.
- Eine professionelle Immobilienbewertung vor Kauf oder Verkauf wird empfohlen.
Konsultieren Sie für verbindliche Einschätzungen einen zertifizierten Immobilienbewerter oder Makler mit SVIT-Mitgliedschaft.